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Barberêche

URSPRUNG
Die erste Erwähnung der Kirche, des Ortes Barberêche (Barbaresche) erscheint erstmals im Jahr 1154.

ALLGEMEINES
In Richtung Breilles, in der Nähe des Jagdgebiets,  weisen die Mauern einer Festung auf eine römische Siedlung  und die Fundamente, im nahen Wald, auf das Zeitalter Hallstatt hin. Dieser Standort wurde seit geraumer Zeit geschätzt. Der Name Barberêche, auf Deutsch, Bärfischen soll vom Keltischen oder Keltisch-Römischen abgeleitet sein. Der Ortsname geht auf den Geschlechtsnamen Barbar(i)us zurück. In den Dokumenten des Archivs erscheint der Name Barberêche erstmals im Jahr 1154. Ab 1180 ist ein Priester erwähnt, obwohl die Kirche vermutlich erst im Mittelalter entstand.Diese Kultstätte war im Zentrum einer Pfarrgemeinde bis  zum Jahr 1580. Am Ufer der Saane erstreckten sich Verbindungswege, die Überquerung in Bonn („Pont“) befand sich an einer günstigen  topographischen  Lage  und  umfasste die Dörfer Barberêche, Courtepin und Courtaman am linken Ufer, sowie Ottisberg, Alberwyl, Bonn und Fellwyl, am rechten Ufer der Saane.Hochburg der Grafschaft Thierstein bis zum Jahre 1442, gehörte Barberêche zur Alten Landschaft Freiburg (Spitalspanner) zum Bezirk Freiburg, während der Helvetik  (1798 – 1803), der Medation und Restauration (1803 – 1830). Barberêche wurde im Jahre 1831 die Gemeinde in seinen endgültigen Dimensionen. Im Zeitalter der Regeneration (1831) wurde die Gemeinde dem deutschsprachigen Bezirk zugeteilt und gehört zum jetzigen Seebezirk seit 1848.

DIE KIRCHE UND DIE PRAFFEI
Die Entstehung geht zurück ins Hohe Mittelalter. Auch wenn das Bauwerk  erst aus dem XII Zeitalter stammt, existiert die Pfarrkirche Saint Maurice erst seit dem 11. Jahrhundert. Die Kirche birgt im Innern 22 Wand- und Deckenmalereien im Rococo Stil.  Das neben der Kirche stehende Pfarrhaus stammt aus dem Jahr 1566 und wurde vom  Architekten François Cotti gebaut, zusammen mit der Kirche verleiht es  dem Ort ein herrschaftliches Erscheinungsbild. 

SCHLOSS BARBERECHE
Auf einer Ebene, direkt über dem Schiffenensee, erhebt sich das Schloss Barberêche aus dem Hohen Mittelalter. Es wurde 1552 bis 1528 im spätgotischen Stil erbaut, es war eine der schönsten Bauten aus dem spätgotischen Stil in der Region Freiburg. In den Jahren 1840 wurde das Schloss umgebaut durch Alexis aus Zürich. Das Schloss erhielt seine heutige Gestalt und ist durch die  Stilformen der Neugotik und des Neoklassizismus geprägt. Dieser Neoklassische und Neugotische Stil war damals in München Tendenz, wo der Besitzer eine Ausbildung absolviert hatte. Das Schloss Barberêche besteht aus Nebengebäuden, Park und Alleen und ist ein wunderbarer Beweis des romantischen Zeitalters.

SCHLOSS PETIT-VIVY
Am Steilufer des Schiffenensees steht nordöstlich von Barberêche das Schloss Petit-Vivy. Es gehört zu den ältesten erhaltenen Burgen der Region.  Diese ländliche Festung stammt aus der späten feudalen Zeit und wurde im XIII Jahrhundert erbaut. Der heute noch  erhaltene, mächtige dreieckige Bergfried stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und umfasst die ehemaligen Ringmauern, ein Wassergraben, eine Überwachungsbrüstung und ein charmantes Gutshaus.

SCHLOSS GRAND-VIVY
Dieser Bau aus dem späten Mittelalter ist in gotischem Stil erbaut und befindet sich auf einem schmalen Vorsprung. Das Herrenhaus wurde zugunsten von Petit-Vivy im XII Jahrhundert vernachlässigt und war nicht bewohnt. Im Jahre 1616 hat Anne de Praroman des Gebäudes wieder aufgebaut.